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<channel><title><![CDATA[M. A. Karjalainen - Moriturus T. Salutat]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat]]></link><description><![CDATA[Moriturus T. Salutat]]></description><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 20:45:17 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Der Tod steht uns gut - salutatio #18]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/der-tod-steht-uns-gut-salutatio-18]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/der-tod-steht-uns-gut-salutatio-18#comments]]></comments><pubDate>Sat, 01 Nov 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/der-tod-steht-uns-gut-salutatio-18</guid><description><![CDATA[Gedanken zum AllerseelentagF&uuml;r die einen ist er die Zumutung schlechthin, f&uuml;r die anderen der Moment der Erl&ouml;sung, gar nicht so wenige sehen ihn auch als den Beginn eines neuen, vielleicht sogar des eigentlichen Lebens: der Tod besch&auml;ftigt uns Menschen oft ein Leben lang, mindestens aber in den Momenten, wo er uns durch Ereignisse im Umfeld, durch Katastrophen, von denen uns die Medien berichten, oder durch ganz pers&ouml;nliche Schicksalsschl&auml;ge, die uns durch Krankheit [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><strong>Gedanken zum Allerseelentag</strong><br /><span></span>F&uuml;r die einen ist er die Zumutung schlechthin, f&uuml;r die anderen der Moment der Erl&ouml;sung, gar nicht so wenige sehen ihn auch als den Beginn eines neuen, vielleicht sogar des eigentlichen Lebens: der Tod besch&auml;ftigt uns Menschen oft ein Leben lang, mindestens aber in den Momenten, wo er uns durch Ereignisse im Umfeld, durch Katastrophen, von denen uns die Medien berichten, oder durch ganz pers&ouml;nliche Schicksalsschl&auml;ge, die uns durch Krankheit oder Unfall ereilen, bewusst wird.<br /><span></span>In den anderen Phasen unseres Lebens versuchen wir ihn soweit wie m&ouml;glich von uns fern zu halten, zu verdr&auml;ngen oder gegen ihn anzuk&auml;mpfen, in dem wir dazu beitragen, dass Menschen m&ouml;glichst lange leben, inklusive Unsterblichkeitsphantasien. Wenn wir uns aber der eigenen Endlichkeit ganz bewusst stellen, dann k&ouml;nnen wir eine nicht gekannte Freiheit erreichen, n&auml;mlich die Befreiung von der so oft allgegenw&auml;rtigen Todesangst.<br /><span></span>Tats&auml;chlich ist dies aber eine &Uuml;bung, die wir nirgendwo und von niemandem lernen, au&szlig;er wir machen uns auf die Suche nach den Lehrmeistern dieser Disziplin. Diese sind nicht blo&szlig; im Au&szlig;en zu finden, sondern mit einiger Geduld ganz sicher im Inneren. Das wiederum verlangt Zeit, aber auch Mut. Es verlangt auch Fokussierung auf die unumst&ouml;&szlig;liche Tatsache, dass wir eines Tages sterben werden. Wer &Auml;ngste nicht wegschiebt, sondern ihnen, wenn sie auftauchen, die volle Aufmerksamkeit widmet, wird &ndash; so sagt man &ndash; Furchtlosigkeit erreichen. Sogar im Angesicht des unausweichlichen Todes.<br /><span></span>Unsere Gesellschaft bietet uns f&uuml;r den Weg, uns auf das eigene Sterben und das Ende unseres Lebens vorzubereiten, keine Zeit. Wir werden m&ouml;glichst lange im Erwerbsarbeitsprozess gehalten, wir k&ouml;nnen jeder Menge Ablenkung fr&ouml;nen &ndash; Stichwort: Brot und Spiele &ndash; und wir werden auch noch in den so genannten Pensionsjahren als Konsumenten auf Trab gehalten sowie als Beispiel f&uuml;r den Fortschritt der Schulmedizin so lange wie m&ouml;glich am Leben erhalten.<br /><span></span>Zudem hat es zumindest den Anschein, dass wir trotz der blo&szlig; rund acht Lebensjahrzehnte, die wir in unseren westlichen Gemeinschaften durchschnittlich erleben, st&auml;ndig darum bem&uuml;ht sind, einander das Leben so schwer wie m&ouml;glich zu machen. Schaut man sich Entscheidungen, die wir treffen oder die von anderen, wie Politikern, &Auml;rzten, Gurus u.v.a.m. f&uuml;r uns getroffen werden, dann ist dieses Muster zu entdecken: viel zu oft leben wir auf Kosten von anderen &ndash; und werden daher auch selbst zu Menschen, denen solche Kosten von anderen aufgebrummt werden. Kriege sind eines der augenscheinlichsten Beispiele daf&uuml;r; die gibt es aber auch im ganz Kleinen, Pers&ouml;nlichen. Immer dort, wo ein Konflikt nicht konstruktiv bearbeitet wird, wo das Recht-haben-Wollen damit einher geht, dass wir andere verletzen oder gar vernichten, beginnt das Unheil zu wachsen, das uns allen das kurze Leben schwer macht.<br /><span></span>Warum sind wir nicht l&auml;ngst darum bem&uuml;ht, uns das Leben gemeinsam unbeschwert und sch&ouml;n zu machen? Warum sind wir nicht l&auml;ngst darum bem&uuml;ht, die vielen Baustellen, die diese Welt uns bietet, unter Ber&uuml;cksichtigung von Situation und Person zu bearbeiten und den Versuch zu unternehmen, auf diese Weise allen und allem gerecht zu werden? Warum sind wir nicht l&auml;ngst darum bem&uuml;ht, uns als kleiner Teil einer gro&szlig;en Gemeinschaft zu sehen, dessen Handeln im Kleinen eine Wirkung auf das gro&szlig;e Ganze hat?<br /><span></span>Der ungesch&ouml;nte Blick auf das bevorstehende Ende unseres Lebens wird uns beim Finden von Antworten ein wichtiger Impuls sein. Unabh&auml;ngig von dem, welche Vorstellung wir von dem haben, was uns nach dem Tod erwartet, Himmel oder H&ouml;lle, Nirwana oder Nichts, gilt es uns dem Leben zu widmen, das wir gerade leben. Dieses gibt es nur einmal. Und wir, die wir in unseren Breiten noch das gro&szlig;e Gl&uuml;ck haben, unter Lebensumst&auml;nden leben zu d&uuml;rfen, die Reflexion erlauben, haben die Verpflichtung, diese M&ouml;glichkeit zu nutzen und sie durch unser ver&auml;ndertes Da-Sein in die Welt zu bringen.<br /><span></span>Zeiten des Umbruchs, wie wir sie gerade erleben, die den Tod an unsere Haust&uuml;r bringen, sind Zeiten der Katharsis, der L&auml;uterung. Wir leben gerade in einer sich zum H&ouml;hepunkt entwickelnden Trag&ouml;die, deren Ziel eben jene Umkehr ist. Gl&uuml;cklicherweise gibt es den Tod, der erm&ouml;glicht uns die Hybris hinter uns zu lassen. Der Tod steht uns n&auml;mlich sehr gut, wenn wir ihn denn nur endlich den ihm geb&uuml;hrenden Platz in unserem endlichen Leben einr&auml;umen.<br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Es gibt keinen Tod - salutatio #17]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/es-gibt-keinen-tod-salutatio-17]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/es-gibt-keinen-tod-salutatio-17#comments]]></comments><pubDate>Fri, 18 Apr 2025 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/es-gibt-keinen-tod-salutatio-17</guid><description><![CDATA[FreiSein durch das Bewusstsein f&uuml;r immerw&auml;hrendes LebenEinige der zentralsten Fragen unseres Menschseins sind jene nach dem Sterben, dem Tod und dem Danach. Obwohl sie diese wesentliche Bedeutung haben, sind wir tagt&auml;glich darum bem&uuml;ht, uns nicht mit ihnen auseinander setzen zu m&uuml;ssen und verweigern aus diesem Grund auch das wichtige Finden von Antworten.Viele gro&szlig;e Geister, aber auch eine erkleckliche Anzahl von ganz &bdquo;einfachen&ldquo; Menschen, haben sich sc [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><em>FreiSein durch das Bewusstsein f&uuml;r immerw&auml;hrendes Leben</em><br /><span></span>Einige der zentralsten Fragen unseres Menschseins sind jene nach dem Sterben, dem Tod und dem Danach. Obwohl sie diese wesentliche Bedeutung haben, sind wir tagt&auml;glich darum bem&uuml;ht, uns nicht mit ihnen auseinander setzen zu m&uuml;ssen und verweigern aus diesem Grund auch das wichtige Finden von Antworten.<br /><span></span>Viele gro&szlig;e Geister, aber auch eine erkleckliche Anzahl von ganz &bdquo;einfachen&ldquo; Menschen, haben sich schon Gedanken dazu gemacht und uns im Kleinen wie im Gro&szlig;en an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen. Ich denke da etwa an die Mystiker der verschiedenen Religionen, denen jegliche Buchideologie suspekt war und die ganz pers&ouml;nliche und tiefgreifende Erfahrung mit der Wirklichkeit hinter den materiellen Dingen gemacht haben; oder jenen Menschen, denen Nahtoderlebnisse zu Teil geworden sind; oder auch die, die ihre Suche so lange nicht aufgegeben haben, bis sie Antworten gefunden haben, wie etwa Rudolf Steiner, Ken Wilber oder Lothar Hollerbach. Diese Auswahl ist nat&uuml;rlich sehr subjektiv und absolut nicht vollst&auml;ndig. Wenn man sich aber ehrlich bem&uuml;ht, wird man meiner Liste eine ganz individuelle hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen, das Wissen dazu liegt quasi auf der Hand oder in unmittelbarer Umgebung.<br /><span></span>Das kurz bevorstehende christliche Osterfest l&auml;dt wieder dazu ein, diesem wichtigen Thema Raum zu geben. Die nun zu Ende gehende Karwoche will uns auf die Unausweichlichkeit des Todes vorbereiten, jenes Todes n&auml;mlich, den unsere materielle H&uuml;lle, unser K&ouml;rper also, fr&uuml;her oder sp&auml;ter einmal ereilen wird. Er ist wie alles in dieser Welt der Verg&auml;nglichkeit unterworfen. Das ist der gro&szlig;e Stachel im Fleisch menschlicher Existenz, gleichzeitig aber auch der Ansporn, dieses einmalige Leben auch wirklich zu leben; uns also mit aller Kraft, mit aller Leidenschaft, mit aller Intensit&auml;t dem zu widmen, was unsere Aufgabe ist. Ein sch&ouml;ne Bezeichnung in diesem Zusammenhang ist f&uuml;r mich auch der Begriff &bdquo;Hingabe&ldquo;. Ich gebe mich quasi dem hin, was ich der Welt zu geben habe und leiste damit einen wesentlichen Beitrag, dass auch diese Welt eine himmlische ist. Diese Hingabe ist aber keineswegs ein Ausbluten, sondern sie ist, aus einer spirituellen Quelle gespeist, das Instrument, um allem Leben zu dienen. W&ouml;rter wie diese werden sehr oft missverstanden, was schade ist. Denn dadurch wird die Umsetzung von Wesentlichem gebremst, be- oder gar verhindert. Aber alle spirituellen Richtungen verbindet die Tatsache, dass Dankbarkeit und Geben wesentliche Elemente eines gegl&uuml;ckten Lebens sind. Die Basis daf&uuml;r ist eine gesunde Selbstannahme, die oft zitierte Selbstliebe. Ohne sie sind alle Bem&uuml;hungen mit dem Makel versehen, dass man deswegen gibt, um Dankbarkeit zu erhalten oder Energie sch&ouml;pft, die man aus sich selbst heraus nicht hat.<br /><span></span>Ein Leben, das so gelebt wird, ist ein erf&uuml;lltes Leben. Ein Mensch, der so gelebt hat, also seinen Lebensauftrag erf&uuml;llt hat, kann ohne Abschiedsschmerz seinen K&ouml;rper verlassen und in seine n&auml;chste Existenzform eintreten. Mystiker und tief Meditierende k&ouml;nnen schon zu Lebzeiten au&szlig;erk&ouml;rperliche Erfahrungen machen. Sie erleben damit das, was sie &ndash; und uns alle &ndash; dann nach ihrem k&ouml;rperlichen Tod erwartet.<br /><span></span>Diese Erkenntnis kann man nicht mit dem Gehirn erfassen, das uns in der irdischen Existenz wichtige Dienste leistet; unsere f&uuml;nf Sinne sind nicht in der Lage, &uuml;ber das Materielle hinaus zu &bdquo;denken&ldquo;. Daf&uuml;r braucht es eine Eigenschaft, die wir gerne mit verschiedenen Begriffen bezeichnen: &Uuml;bersinnliches, sechster oder siebenter Sinn, Bauchhirn und noch vieles mehr sind Versuche, diese Dimension des Menschseins zu erfassen.<br /><span></span>Wie auch immer diese Erfahrungen nach dem irdischen Tod bezeichnet oder beschrieben werden, sie haben eines gemeinsam: Es existiert neben K&ouml;rper, Geist und Psyche auch so etwas wie eine Seele, die den K&ouml;rper zu Lebzeiten bewohnt, ihn damit auch in Raum und Zeit festh&auml;lt und sich nach seinem Hinscheiden in eine neue, allumfassende Dimension bewegt, die alle irdischen Erfahrungsm&ouml;glichkeiten &uuml;bersteigt. Auch die Quantenphysik wird gerne als Br&uuml;cke zwischen diesen beiden Dimensionen verstanden, denn ihr und ihren Forschern ist es gelungen, uns Wesentliches &uuml;ber die Transzendenz aufzuzeigen und auf einen notwendigerweise hinter den Dingen liegenden Urgrund oder Sch&ouml;pfer hinzuweisen.<br /><span></span>Es lohnt sich also, sich schon bei Zeiten auf diese Dimension des Seins einzulassen; Literatur dazu gibt es genug, am Ende seien hier nur einige wenige Werke genannt. Wesentlicher aber ist es, sich auf den Weg pers&ouml;nlicher Erfahrungen zu begeben. Daf&uuml;r lohnt es, sich ausreichend Zeit zu nehmen. Denn damit wird es letzten Endes gelingen, dem Tod den geh&ouml;rigen Platz einzur&auml;umen, ihm aber auch seinen immer noch weit verbreiteten Schrecken zu nehmen.<br /><span></span><br /><em>Ausgew&auml;hlte Literatur:</em><br /><em>Rudolf Steiner, Okkulte Untersuchungen zwischen Tod und neuer Geburt, 1961</em><br /><em>Ken Wilber, Eros-Kosmos-Logos, 2001</em><br /><em>Anton Zeilinger, Einsteins Spuk, 2006</em><br /><em>Lothar Hollerbach, Es gibt keinen Tod, 2011</em><br /><span></span><br /><em><a href="https://zeitenwende-magazin.at/es-gibt-keinen-tod/">Dieser Beitrag</a><span> erschient zeitgleich auf den Seiten des Online-Magazins f&uuml;rs FreiSein &ldquo;Unsere ZeitenWende&rdquo; zu Ostern 2025.</span></em><br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Marianengraben - salutatio #16]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/marianengraben-salutatio-14]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/marianengraben-salutatio-14#comments]]></comments><pubDate>Fri, 04 Apr 2025 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/marianengraben-salutatio-14</guid><description><![CDATA[Wer sich intensiv mit Tod und Sterben auseinandersetzen will, dem sei die Lekt&uuml;re von Jasmin Schreibers Roman &bdquo;Marianengraben&ldquo; aus 2020, dessen Verfilmung im November auch in den deutschsprachigen Kinos mit dem kongenialen Edgar Selge in einer der beiden Hauptrollen Premiere hatte.Der Plot in aller K&uuml;rze: Eine junge Frau, Paula, die nach dem Verlust ihres Bruders in eine tife Depression gest&uuml;rzt ist und sich mit Hilfe einer Therapie daraus befreien will, trifft bei ihr [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph"><span>Wer sich intensiv mit Tod und Sterben auseinandersetzen will, dem sei die Lekt&uuml;re von Jasmin Schreibers Roman &bdquo;</span><a href="https://www.jasmin-schreiber.de/marianengraben">Marianengraben</a><span>&ldquo; aus 2020, dessen </span><a href="https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/marianengraben-2024">Verfilmung</a><span> im November auch in den deutschsprachigen Kinos mit dem kongenialen Edgar Selge in einer der beiden Hauptrollen Premiere hatte.</span><br /><span></span>Der Plot in aller K&uuml;rze: Eine junge Frau, Paula, die nach dem Verlust ihres Bruders in eine tife Depression gest&uuml;rzt ist und sich mit Hilfe einer Therapie daraus befreien will, trifft bei ihrem n&auml;chtlichen Besuch am Grab des Verstorbenen auf den 80-j&auml;hrigen Helmut. Der ist auch des N&auml;chtens auf ebendiesem Friedhof, um die Urne seiner Exfrau auszubuddeln und das ihr gegebene Versprechen zu erf&uuml;llen, mit ihr in die Berge zu fahren. Auf dem Roadtrip passiert die eine oder andere Skurilit&auml;t, der Tod als Teil des Lebens ins allgegenw&auml;rtig. Das f&uuml;hrt zu einem Wechselbad der Gef&uuml;hle, die Story ist be&auml;ngstigend, herzzrei&szlig;end und auch beruhigend. Am Ende stehen &ndash; ja, was sonst &ndash; Leben und Tod.<br /><span></span>Was mich sehr ber&uuml;hrt hat, ist eine Unterscheidung, die Helmut in einem Gespr&auml;ch mit Paula macht. Er fragt sie, ob sie denn sterben oder nur nicht leben wolle. F&uuml;r ihn ist das n&auml;mlich ein entscheidender Unterschied &ndash; und dem kann die junge Frau eine Menge abgewinnen. Und auch ich. Und vielleicht sogar viele andere auch, die mit einer aktuellen Situation so &uuml;berfordert sind, dass sie &ndash; zumindest so &ndash; nicht leben wollen. Ihnen w&auml;re tats&auml;chlich zu helfen, bevor sie dann nur noch sterben wollen. Denn vom gewollten Sterben und seiner Folge, dem Tod, kann man dann wirklich niemanden mehr abhalten. Aber die Spanne zwischen diesen Zeitpunkten ist die Entscheidende. Denn ein anderes Leben ist immer m&ouml;glich. Und der Tod aber endg&uuml;ltig.<br /><span></span><span>Oder wie es Reinhard Fendrich in einem seiner ersten Songs, einer Hymne, mit dem Titel &bdquo;</span><a href="https://www.fendrich.at/lyric/leben/">Leben</a><span>&ldquo; sagt: &bdquo;Wir wollen uns noch rasch soviel von allem nehmen, wie wir zu tragen f&auml;hig sind. Wir brauchen uns vor unserem Gott bestimmt nicht sch&auml;men, denn um zu leben waren wir bestimmt.&ldquo;</span><br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Unausweichlichkeit des Todes - salutatio #15]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/die-unausweichlichkeit-des-todes-salutatio-14]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/die-unausweichlichkeit-des-todes-salutatio-14#comments]]></comments><pubDate>Wed, 26 Mar 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/die-unausweichlichkeit-des-todes-salutatio-14</guid><description><![CDATA[Der Tod hat mich von Kindheit an besch&auml;ftigt und von da an leider das F&uuml;rchten gelehrt. Diese Furcht bef&auml;llt mich noch heute immer wieder &ndash; und das nach knapp sechs Lebensjahrzehnten. Sie hat mich eigentlich nie verlassen, au&szlig;er in den Momenten, in denen ich mich im schlechtesten Fall in die Arbeit oder eine Beziehung st&uuml;rzte oder im besten Fall in etwas vertiefte, was mir ganz am Herzen lag.Diese Todesfurcht hat ihre Wurzeln in der Todesfurcht meiner Mutter. War  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Der Tod hat mich von Kindheit an besch&auml;ftigt und von da an leider das F&uuml;rchten gelehrt. Diese Furcht bef&auml;llt mich noch heute immer wieder &ndash; und das nach knapp sechs Lebensjahrzehnten. Sie hat mich eigentlich nie verlassen, au&szlig;er in den Momenten, in denen ich mich im schlechtesten Fall in die Arbeit oder eine Beziehung st&uuml;rzte oder im besten Fall in etwas vertiefte, was mir ganz am Herzen lag.<br /><span></span><span>Diese Todesfurcht hat ihre Wurzeln in der Todesfurcht meiner Mutter. War es bei ihr wirklich Todesfurcht oder eher eine grunds&auml;tzliche Furcht vor der Ver&auml;nderung, deren endg&uuml;ltigste eben das Ende der Existenz in diesem K&ouml;rper ist? Im Moment des Todes verliert der Mensch endg&uuml;ltig die Kontrolle &uuml;ber sein Leben. Diese Kontrolle bis zuletzt nicht abgeben zu k&ouml;nnen, verl&auml;ngert aber wom&ouml;glich die Todesqualen, nein, eigentlich erzeugt sie diese erst. Den der Tod muss keinesfalls qualvoll sein, denke ich.</span><br /><br /><span>Als ich 4 oder 5 Jahre alt war starben innerhalb weniger Wochen meine Gro&szlig;tante und mein Gro&szlig;onkel, mit denen wir in einem Haus gelebt hatten. Sie waren sogar die Eigent&uuml;mer dieses Gr&uuml;nderzeithauses in Wien, in dem auch meine Gro&szlig;eltern m&uuml;tterlicherseits lebten. Es war immer fein bei ihnen, es gab in ihrer wunderbar gro&szlig;en Wohnung f&uuml;r meine Schwester und mich, die wir mit unseren Eltern mit Zimmer und K&uuml;che auskommen mussten, jede Menge Besonderes zu entdecken. Der Verlust dieses Spielplatzes schmerzte ebenso wie der Verlust dieser beiden liebevollen Menschen. Schon einige Zeit vorher war meine Urgro&szlig;mutter, die mit ihrer Tochter (meiner Oma) und deren Mann (meinem Opa) in der Zimmer-K&uuml;che-Kabinett-Wohnung meiner Gro&szlig;eltern lebte. Das habe ich nicht so einschneidend in Erinnerung, sie war &ndash; soviel wei&szlig; ich noch &ndash; lange Zeit bettl&auml;grig. Und irgendwie waren alle froh, dass sie mit knapp 90 dann ihre Ruhe fand.</span><br /><span></span><span>Um diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche Situation zu bew&auml;ltigen, zeichnete ich auf alle m&ouml;glichen Papiere &ndash; so unter anderem auf einen PSK-Erlagschein &ndash; die Gr&auml;ber meiner Gro&szlig;tante und meines Gro&szlig;onkels, ich malte weinende Menschen und f&uuml;gte meinen Lieblingszeichnungen von Postbussen weinende Wolken hinzu. In dieser Zeit war ich der Trauer ziemlich alleine ausgeliefert, denn die trauernden Erwachsenen waren sehr mit sich besch&auml;ftigt. Von den Verstorbenen erbte ich einen kleinen Teddyb&auml;r, einen ewigen Kalender und einen Atlas der damaligen Welt. Das konnte meine Betroffenheit im Lauf der Zeit lindern.</span><br /><br /><span>Allj&auml;hrlich zu Allerheiligen galt es die Friedh&ouml;fe zu besuchen. Meine &bdquo;liebste&ldquo; Besch&auml;ftigung war das Errechnen des Lebensalters der Verstorbenen, in dem ich die Differenz zwischen dem Todes- und dem Geburtsjahr berechnete. Ich verglich das Alter mit meinem und errechnete wie viele Jahre mir noch blieben. Das hat sich so tief eingepr&auml;gt, dass ich diesen Tick bis heute nicht wirklich abgelegt habe. Das Ergebnis allerdings wird von Jahr zu Jahr beunruhigender.</span><br /><span></span><span>Wie gerne w&uuml;rde ich meinen Frieden mit dem Tod machen.</span><br /><br /><span>Eine meiner &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; mich mit ihm zu vers&ouml;hnen, war die Ausbildung zum Begr&auml;bnisleiter in der r&ouml;misch-katholischen Kirche, die einstmals eine gewisse Heimat f&uuml;r mich war &ndash; ehe ich deren Machtstrukturen und den ihnen innewohnenden Missbrauch entdeckte und sie fluchtartig verlie&szlig;. Nach erfolgreicher Pr&uuml;fung begleitete ich zahlreiche Begr&auml;bnisse, bei denen ich sehr oft von Schwindelgef&uuml;hlen und Panik ergriffen wurde. Was mir - so die zahlreichen positiven R&uuml;ckmeldungen zu diesen von mir geleiteten Ritualen &ndash; offenbar nicht anzusehen war; vielmehr fand ich scheinbar die richtigen Worte, um trauernde Menschen zu beruhigen und diesen zumindest f&uuml;r eine Weile Hoffnung und sogar Zuversicht zu geben, auch f&uuml;r ihren eigenen Tod.</span><br /><br /><span>Wie gerne w&uuml;rde ich meinen Frieden mit dem Tod machen.</span><br /><span></span><span>So versuche ich es erneut, diesmal allerdings auf eine andere Weise. Nicht das gesprochene Wort z&auml;hlt, sondern das geschriebene. Diese Kolumne ist beredtes Zeugnis davon. Ich hoffe, dass mir die &Uuml;bung gelingt, diesmal nicht nur meinem Publikum die Todesfrucht zu nehmen, sondern endlich auch mir selbst.</span><br /><br /><span>Es ist ja v&ouml;llig paradox, wenn nicht sogar vollkommen ver-r&uuml;ckt, sich das ganze Leben von etwas vermiesen zu lassen, was nicht zu verhindern ist. Das Leben will gelebt werden und nicht gef&uuml;rchtet. M&ouml;ge die &Uuml;bung diesmal tats&auml;chlich gelingen.</span><br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Memento mori - salutatio #14]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/memento-mori-salutatio-14]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/memento-mori-salutatio-14#comments]]></comments><pubDate>Mon, 03 Mar 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/memento-mori-salutatio-14</guid><description><![CDATA[Wie habe ich es als Kind geliebt, als in der Wohnung meiner Gro&szlig;eltern nach dem gemeinsamen Mittagessen eine gro&szlig;e Stille eingetreten ist, die nur vom regelm&auml;&szlig;igen Ticken der K&uuml;chenuhr unterbrochen wurde. Wobei unterbrochen ist das falsche Wort. Begleitet, ja begleitet passt um vieles besser.Diese gro&szlig;e Stille wurde also vom Ticken dieser K&uuml;chenuhr begleitet. Sich auf es einzulassen hatte etwas sehr Meditatives. W&auml;hrend mein Gro&szlig;vater in seinem L [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Wie habe ich es als Kind geliebt, als in der Wohnung meiner Gro&szlig;eltern nach dem gemeinsamen Mittagessen eine gro&szlig;e Stille eingetreten ist, die nur vom regelm&auml;&szlig;igen Ticken der K&uuml;chenuhr unterbrochen wurde. Wobei unterbrochen ist das falsche Wort. Begleitet, ja begleitet passt um vieles besser.<br /><span></span>Diese gro&szlig;e Stille wurde also vom Ticken dieser K&uuml;chenuhr begleitet. Sich auf es einzulassen hatte etwas sehr Meditatives. W&auml;hrend mein Gro&szlig;vater in seinem Lehnsessel d&ouml;ste und meine Gro&szlig;mutter in ihrem ein wenig in ihren Magazinen schm&ouml;kerte, bevor auch sie wegd&ouml;ste, durften meine Schwester und ich am Sofa knotzen und Comics lesen. Aus der K&uuml;che in der klassischen Zimmer-K&uuml;che-Kabinett-Wohnung t&ouml;nte, wenn man sich darauf fokussierte, der eint&ouml;nige Klang des Uhrentickens. Ich tat dies &ouml;fter als tats&auml;chlich zu lesen, wurde dadurch vom Inhalt der &bdquo;Heftl&rsquo;n&ldquo; immer wieder in das Wesen der Zeit entf&uuml;hrt. Es sp&uuml;rte sich einerseits beruhigend an, dieser Gleichklang, andererseits auch bewegend, als Zeichen, das es stetig weitergeht. Nicht zuletzt aber mischte sich in dieses Tick-Tack auch ein schaler Beigeschmack: die Zeit vergeht &ndash; und mit ihr das Leben. So jung wie ich war, so alt waren meine Gro&szlig;eltern. So viel Leben ich noch vor mir hatte, so wenige Jahre waren ihnen noch beschieden. Der Lauf der Dinge.<br /><span></span>Vor rund zehn Jahren habe ich eine dieser klassischen K&uuml;chenuhren &ndash; eine von Junghans - antiquarisch erworben. Damals ging ich auf die F&uuml;nfzig zu, lie&szlig; also, zumindest statistisch gesehen, mehr als die H&auml;lfte meines Lebens hinter mir; erkannte und erlebte, was es bedeutete, dass die Zeit gef&uuml;hlt immer schneller zu vergehen begann; sah pl&ouml;tzlich so viel Vergangenheit und immer weniger Zukunft vor mir. Mit diesem Bewusstsein begann ich ein Ritual zu verankern. Jeweils am Sonntag zog ich die Uhr, deren Uhrwerk etwas mehr als sieben Tage Gangreserve bietet, auf, um meinem Leben die n&auml;chste Woche Zeit einzuhauchen. Das tue ich nun schon rund zehn Jahre lang, Sonntag f&uuml;r Sonntag. Und die alte Uhr l&auml;uft immer noch und gibt ihr manchmal beruhigendes und immer wieder mal beunruhigendes Tick-Tack von sich.<br /><span></span>Warum beunruhigend?<br /><span></span>Ich erinnere mich, dass das Ticken der Uhr und damit der Zeit, auch einigen Menschen aufgefallen ist, mit denen ich online kommunizierte. Sie waren davon irritiert und fragten mich, was dieses Ger&auml;usch denn sei. Ad hoc antwortete ich: &bdquo;Das ist meine alte K&uuml;chenuhr. Mein memento mori.&ldquo; Als ich diese Aussage im Nachhinein reflektierte, wurde mir klar, dass diese mir spontan eingefallenen Worte, etwas in meine Realit&auml;t brachten, was auch ich gerne verdr&auml;nge: meinen eigenen Tod. Und dieser Gedanke beunruhigte mich zutiefst. Bei n&auml;herer Betrachtung fand ich aber auch etwas Befreiendes darin: denn alles hat ein Ende, das eine wie das andere; das Belebende, aber eben auch das L&auml;hmende; die Freude, aber eben auch die Angst; das Sch&ouml;ne, aber eben auch das Schlimme. In einer weiteren Betrachtung kam mir auch jene Mechanismen in den Sinn, die wir Menschen in unserer Todesfurcht w&auml;hlen, um diese zu verdr&auml;ngen. Und ich w&uuml;nschte mir und der Welt einen Sinneswandel: Was w&auml;re, wenn wir uns als Todgeweihte begreifen und uns und einander das Leben auf diesem Planeten wundersch&ouml;n machen, anstatt es uns und einander im Kampf um das l&auml;ngere und bessere Leben schwer und m&uuml;hsam zu machen?<br /><span></span>Angesichts des sicheren Todes ist das eine wertvolle und brauchbare Alternative, finde ich.<br /><span></span>Wer macht mit?<br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Leben ist immer lebensgefährlich - salutatio #13]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/leben-ist-immer-lebensgefaehrlich-salutatio-13]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/leben-ist-immer-lebensgefaehrlich-salutatio-13#comments]]></comments><pubDate>Sun, 23 Feb 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/leben-ist-immer-lebensgefaehrlich-salutatio-13</guid><description><![CDATA[Einer meiner Lieblingsautoren, der vor allem durch seine Kinderb&uuml;cher bekannte Erich K&auml;stner, hat es in einem seiner vielsagenden Aphorismen wunderbar auf den Punkt gebracht:&bdquo;Wird's besser? Wird's schlimmer?, fragt man allj&auml;hrlich. Aber seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgef&auml;hrlich&rdquo;, schreibt er uns ins Stammbuch.Deutlicher kann man das nicht zum Ausdruck bringen, was uns allen im Leben bl&uuml;ht: die st&auml;ndige Gefahr zu Tode zu kommen, an deren Ende wi [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Einer meiner Lieblingsautoren, der vor allem durch seine Kinderb&uuml;cher bekannte Erich K&auml;stner, hat es in einem seiner vielsagenden Aphorismen wunderbar auf den Punkt gebracht:<br /><span></span>&bdquo;Wird's besser? Wird's schlimmer?, fragt man allj&auml;hrlich. Aber seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgef&auml;hrlich&rdquo;, schreibt er uns ins Stammbuch.<br /><span></span>Deutlicher kann man das nicht zum Ausdruck bringen, was uns allen im Leben bl&uuml;ht: die st&auml;ndige Gefahr zu Tode zu kommen, an deren Ende wirklich unser Tod steht. Angesichts dieser Tatsache klingt es ver-r&uuml;ckt, dass wir den Tod, dem wir nicht ausweichen k&ouml;nnen f&uuml;rchten. Und ich betone: &bdquo;F&uuml;rchten&ldquo;. Denn Todesfurcht und Todesangst sind f&uuml;r mich zwei Paar Schuhe. Angst hat in meiner Definition immer etwas lebensspendendes, sie hilft uns, lebensgef&auml;hrliche Situationen zu erkennen, zu vermeiden bzw. zu bew&auml;ltigen. Furcht ist aus meiner Sicht etwas &bdquo;K&uuml;nstliches&ldquo;, etwas, das uns aus der Spur bringt, das uns panisch, ja ver-r&uuml;ckt, n&auml;mlich aus unserer Lebensmitte ger&uuml;ckt werden l&auml;sst. In der Todesangst begegnen wir dem Tod auf Augenh&ouml;he und wehren uns im Idealfall mit den n&ouml;tigen Mitteln, um am Leben zu bleiben. Mit der Todesfurcht vermeiden wir diesen klaren Blick auf unser sicheres Ende und suchen jede Menge M&ouml;glichkeiten, dem Tod nicht begegnen zu m&uuml;ssen. Diese Haltung hat massive Auswirkungen auf unser eigenes Leben, aber auch das Leben in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft, in der wir leben. Die Folgen sind dramatischer als es auf den ersten Blick scheint. Sie ver&uuml;beln uns und allen anderen das wirkliche Leben. Eine der drastischsten Reaktionen ist das Sicherheitsbed&uuml;rfnis, das jene, die wir beispielsweise bei Wahlen in die Verantwortung gebracht haben, dazu nutzen, unser Leben und unsere Freiheit einzuschr&auml;nken. Doch die Furcht bleibt. Denn: siehe Erich K&auml;stner.<br /><span></span>Es braucht also andere &bdquo;Mechanismen&ldquo;, um dem f&uuml;r uns Uns&auml;glichen zu begegnen. Und die gibt es! Zuerst aber muss es uns bewusst werden, dass wir und unsere &bdquo;westliche&ldquo; Zivilisation so ticken. Das ist der erste Schritt. Und der zweite Schritt k&ouml;nnte sein, dass wir erkennen, dass Leben nur im Augenblick, im Hier und Jetzt wirklich stattfindet - und nicht im Vergangenen oder Zuk&uuml;nftigen.<br /><span></span>Dazu dann in weiterer Folge mehr. Nun gilt es einmal diese Zumutung zu verdauen: Das einzige, das im Leben sicher ist, ist unser Tod.<br><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[salutatio #12]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-12]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-12#comments]]></comments><pubDate>Sat, 11 Dec 2021 10:38:55 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-12</guid><description><![CDATA[Ein Jahr, vergangen wie im Flug, und dennoch voll mit Eindr&uuml;cken, die auf ihren Ausdruck warten. Druck, ein wichtiges Wort in diesem vergangenen Jahr, wachsend, daher immer bedr&uuml;ckender. In den letzten knapp 400 Tagen habe ich mich als Todgeweihter f&uuml;r das Leben einzusetzen versucht, f&uuml;r das gute, wahre und sch&ouml;ne Leben. Ich habe an vielen Ecken und Enden mitzubauen versucht an einer "real brave new world" und ich bin viel zu oft beim "Feuerl&ouml;schen" h&auml;ngen gebl [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Ein Jahr, vergangen wie im Flug, und dennoch voll mit Eindr&uuml;cken, die auf ihren Ausdruck warten. Druck, ein wichtiges Wort in diesem vergangenen Jahr, wachsend, daher immer bedr&uuml;ckender. In den letzten knapp 400 Tagen habe ich mich als Todgeweihter f&uuml;r das Leben einzusetzen versucht, f&uuml;r das gute, wahre und sch&ouml;ne Leben. Ich habe an vielen Ecken und Enden mitzubauen versucht an einer "real brave new world" und ich bin viel zu oft beim "Feuerl&ouml;schen" h&auml;ngen geblieben. Die Sorgen, die &Auml;ngste, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der Menschen, die mir begegnet sind, denen ich begegnet bin, waren wahrzunhemen, waren anzuh&ouml;ren, waren aufzugreifen.<br /><br />Und nun ist es Zeit, einen Turnaround zu schaffen, der mich und andere in eine gute Zukunft bringt. Es gilt nach vorn zuschauen, die &Auml;rmel aufzukrmeplen und gemeindam an dieser neuen Welt des Guten, Wahren und Sch&ouml;nen zu arbeiten.<br /><br />Und nun ist es - mehr als ein Jahr nach meinem letzten Eintrag -&nbsp; h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine n&auml;chste "salutatio". <br /><br />Darum habe ich mich am Tag der Menschenrechte am gestrigen 10.12.21 im Rahmen einer Kundgebung am Platz der Menschrechte in Wien eine Rede gehalten, die alle Zuh&ouml;renden einladen will, sich auf den Weg dorthin zu machen. Hier meine Ausf&uuml;hrungen im Wortlaut:<br /><font size="3">Warum sind Sie, warum seid ihr, warum bin ich heute hierher gekommen?</font><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Ich bin heute hierher gekommen</strong>, weil es zu jeder Zeit wichtig ist, sich immer wieder der Menschen- Grund- und Freiheitsrechte bewusst zu werden, sich ihrer zu besinnen, sie zum Ma&szlig;stab des eigenen Handelns zu machen. &bdquo;Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt&ldquo;, singt Reinhard Mey in seinem Lied &bdquo;Sei wachsam!&ldquo;. Und tats&auml;chlich haben wir alle nach und nach unsere Freiheit zugunsten vermeintlicher Sicherheit und wohlmeinender Vergewohlt&auml;tigung (wie es der freischaffende Philosoph Bertrand Stern nennt) aufgegeben, schon viele Jahre lang, schon viele Jahrzehnte lang.</font></em><br /><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Ich bin heute hierher gekommen</strong>, weil ich dankbar bin. </font></em><br /><em><font size="3">Dankbar f&uuml;r alle, die eben jene Rechte und die Verfassung als Basis ihres Tuns, als grundlegende Lebenshaltung achten</font></em><br /><em><font size="3">Dankbar f&uuml;r alle, die sich an jenen Eid halten, den sie eines Tages geschworen haben</font></em><br /><em><font size="3">Dankbar f&uuml;r alle, die den Ehrenkodex f&uuml;r ihr berufliches Handeln einhalten, zu dem sie sich eines Tages verpflichtet haben</font></em><br /><em><font size="3">Dankbar f&uuml;r alle, die mit mir und nicht &uuml;ber mich reden</font></em><br /><em><font size="3">Dankbar f&uuml;r alle, die sich ihre Menschlichkeit bewahrt haben.</font></em><br /><em><font size="3">Ja, auch dankbar f&uuml;r die aktuelle Situation, weil sie aufzeigt, was alles schief gelaufen ist, was alles aus dem Ruder gelaufen ist, was wir alle zugelassen haben, was wir als Normalit&auml;t akzeptiert haben in allen Bereichen unseres Lebens, sei es Gesundheit, Bildung, Soziales, Wirtschaft und Politik.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Ich bin heute hierher gekommen</strong>, weil ich Sie und euch einladen m&ouml;chte, gemeinsam aktiv die Gegenwart und damit die Zukunft zu gestalten, die das neue Normal nicht akzeptiert, die auch das alte Normal nicht mehr zur&uuml;ck haben m&ouml;chte, die aber eine neue Welt gestalten will, die besser ist als alles andere zuvor, die einfach gut, wahr und sch&ouml;n ist.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3">Besinnen wir uns in dieser Stunde, heute und hier, unserer Freiheits-, Grund- und Menschenrechte, die in der allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte, der europ&auml;ischen Grundrechtscharta in unserer &ouml;sterreichischen Bundes-Verfassung und im Staatsgrundgesetz niedergeschrieben sind: </font></em><ul><li><em><font size="3">Alle Menschen, du und ich, sind frei und gleich an W&uuml;rde und Rechten geboren.</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch , du und ich, hat Anspruch auf die in dieser Erkl&auml;rung verk&uuml;ndeten Rechte und Freiheiten</font></em></li><li><em><font size="3">Niemand, weder du noch ich, darf willk&uuml;rlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, sein Heim oder seinen Briefwechsel noch Angriffen auf seine Ehre und seinen Ruf ausgesetzt werden.</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch, du und ich, hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch, du und ich, hat das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch, du und ich, hat das Recht auf Bildung.</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch, du und ich, hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen.</font></em></li><li><em><font size="3">Jeder Mensch, du und ich, hat das Recht auf k&ouml;rperliche und geistige Unversehrtheit.</font></em></li><li><em><font size="3">Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei, f&uuml;r dich, f&uuml;r mich.</font></em></li><li><em><font size="3">&Ouml;sterreich ist eine demokratische Republik, ihr Recht geht vom Volk aus, also von dir und mir.</font></em></li></ul><br /><br /><em><font size="3">Daher ist es unsere Aufgabe, deine und meine, diese von unseren Vorfahren erk&auml;mpften und mittlerweile tot geglaubten Grunds&auml;tze wieder zum Leben zu erwecken. Es braucht dich und mich, deine und meine Achtsamkeit, denn &ndash; so beschreibt es die K&uuml;nstlerin Bilbo Calvez in ihrem Buch Saruj, Stell dir vor, es gibt kein Geld mehr: Je mehr Achtsamkeit, desto weniger Regeln. Wenn wir also mit weniger Regeln zusammen leben wollen, dann braucht es deine und mein Achtsamkeit, es braucht deinen und meinen Mut, dein und mein Vertrauen, deinen und meinen Respekt, deine und meine Eigenverantwortung, deine und meine Initiative und deine und meine Zuversicht.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3">Und ich bin zuversichtlich.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3">Und ich m&ouml;chte heute hier an diesem Tag der Menschenrechte und an diesem Platz der Menschenrechte meine Zuversicht mit dir, mit euch teilen.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>I</strong><strong>ch bin zuversichtlich</strong>, dass wir, die Menschen guten Willens, die Chancen, die in dieser m&auml;chtigen Herausforderung liegen, zum Guten, Wahren und Sch&ouml;nen nutzen werden. Immer waren jene, die die Welt ver&auml;ndert haben, die Pionierinnen und Pioniere am Anfang in der Minderheit. </font></em><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Ich bin zuversichtlich</strong>, dass wir, die Menschen guten Willens, mithilfe der immer weiter wachsenden Netzwerke, Inseln der Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung schaffen werden, die ein menschengerechtes und gutes, wahres und sch&ouml;nes Leben f&uuml;r alle erm&ouml;glichen. Immer war es notwendig, um Not zu wenden, dass sich Wenige einsetzen, allen Mut zusammen nehmen und viel riskieren, oft sogar ihr Leben, um die Welt zum Guten zu wandeln.</font></em><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Ich bin zuversichtlich</strong>, dass wir, die Menschen guten Willens, eines Tages, an einem weiteren Tag der Menschenrechte hier auf diesem Platz der Menschenrechte gemeinsam mit der ganzen Menschheit ein Fest der Befreiung und der Freiheit feiern. Immer &ndash; auch in den dunkelsten Stunden der Geschichte unserer Menschheit &ndash; waren es diese festlichen Momente, die Verbundenheit gebracht und die Gemeinschaft zum Wohle aller gest&auml;rkt haben, in denen Visionen manifestiert und letztendlich erreichte Utopien gefeiert wurden. </font></em><br /><br /><br /><em><font size="3"><strong>Lasst uns </strong><strong>in diesem Geist </strong><strong>gemeinsam</strong> jeden Tag zum Tag der Menschenrechte machen. </font></em><br /><em><font size="3"><strong>Lasst uns </strong><strong>in diesem Geist </strong><strong>gemeinsam</strong> jeden Ort zu einem Platz f&uuml;r Menschenrechte machen. </font></em><br /><em><font size="3"><strong>Lasst uns </strong><strong>in diesem Geist </strong><strong>gemeinsam</strong> die neue Welt erschaffen, in der es sich zu leben lohnt, heute, hier, ab jetzt bei jedem Schritt und in jeder Sekunde unseres weiteren Lebens</font></em><br /><br /><br /><br /><em><font size="3">Denn &ndash; und davon bin ich aus tiefstem Herzen &uuml;berzeugt und daher voll und ganz zuversichtlich: Das gute, wahre und sch&ouml;ne Leben ist m&ouml;glich! F&uuml;r dich und mich. F&uuml;r alle. F&uuml;r die ganze Welt.</font></em><br /><em><font size="3">Und es liegt allein in unserer Hand, in deiner und in meiner, dass das, was heute noch Utopie ist, morgen schon Wirklichkeit ist! </font></em><br /><em><font size="3">Pack ma&lsquo;s gemeinsam an! </font></em><br /><em><font size="3">Jetzt!</font></em><br /><br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[salutatio #11]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-11]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-11#comments]]></comments><pubDate>Tue, 24 Nov 2020 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-11</guid><description><![CDATA[Solange Furcht vor Strafe, Hoffnung auf Lohn oder der Wunsch dem &Uuml;berIch zu gefallen, menschliches Verhalten bestimmen, ist das wirkliche Gewissen noch gar nicht zu Wort gekommen.(Viktor Frankl)  F&uuml;r Viktor Frankl war das Gewissen das Sinn-Organ und als solches die Kompassnadel f&uuml;r ein gelungenes Leben. Frankl pl&auml;diert auch gegen eine Erziehung junger Menschen zum Gehorsam und f&uuml;r deren Erziehung zum Gewissen.Unser Gewissen also f&uuml;hrt uns zum Sinn, der Sinn wiederum [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<blockquote><span>Solange Furcht</span><span> vor Strafe, </span><span>Hoffnung auf </span><span>Lohn oder der </span><span>Wunsch dem</span><span> &Uuml;berIch zu </span><span>gefallen,</span><span> menschliches</span><span> Verhalten </span><span>bestimmen, </span><span>ist das wirkliche </span><span>Gewissen noch </span><span>gar nicht zu </span><span>Wort </span><span>gekommen.</span><br /><span>(Viktor Frankl)</span><br /></blockquote>  <div class="paragraph"><br />F&uuml;r Viktor Frankl war das Gewissen das Sinn-Organ und als solches die Kompassnadel f&uuml;r ein gelungenes Leben. Frankl pl&auml;diert auch gegen eine Erziehung junger Menschen zum Gehorsam und f&uuml;r deren Erziehung zum Gewissen.<br /><br />Unser Gewissen also f&uuml;hrt uns zum Sinn, der Sinn wiederum nimmt uns die Todesangst und l&auml;sst uns - unter allen Umst&auml;nden, inneren wie &auml;u&szlig;eren - leben, so Frankl.<br /><br />Dem m&ouml;chte ich nichts hinzuf&uuml;gen.<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[salutatio #10]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-10]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-10#comments]]></comments><pubDate>Mon, 23 Nov 2020 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/salutatio-10</guid><description><![CDATA[Dem Tod ins Auge schauen hei&szlig;t auch, sich nicht zu Tode zu f&uuml;rchten bzw. sich zu Tode erschrecken zu lassen. Schon meine Oma wusste: "Zu Tode gef&uuml;rchtet ist auch schon gestorben!"Humor ist eine ganz besonders wirksame Waffe gegen die Todesangst - und auch Satire bringt uns dazu &uuml;ber Dinge zu lachen, die uns auf den ersten Blick oft als todernst erscheinen.Daher heute: "Die Echse spielt Corona"        [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">Dem Tod ins Auge schauen hei&szlig;t auch, sich nicht zu Tode zu f&uuml;rchten bzw. sich zu Tode erschrecken zu lassen. Schon meine Oma wusste: "Zu Tode gef&uuml;rchtet ist auch schon gestorben!"<br /><br />Humor ist eine ganz besonders wirksame Waffe gegen die Todesangst - und auch Satire bringt uns dazu &uuml;ber Dinge zu lachen, die uns auf den ersten Blick oft als todernst erscheinen.<br /><br />Daher heute: "Die Echse spielt Corona"<br /><br /></div>  <div class="wsite-youtube" style="margin-bottom:10px;margin-top:10px;"><div class="wsite-youtube-wrapper wsite-youtube-size-auto wsite-youtube-align-center"> <div class="wsite-youtube-container">  <iframe src="//www.youtube.com/embed/M8cBaXL3QOI?wmode=opaque" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[salutatio #9]]></title><link><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/november-23rd-2020]]></link><comments><![CDATA[https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/november-23rd-2020#comments]]></comments><pubDate>Mon, 23 Nov 2020 16:03:27 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://makarjalainen.weebly.com/moriturus-t-salutat/november-23rd-2020</guid><description><![CDATA["Darf man im Gef&auml;lle dieser Angstverbreitung noch auf ein paar Fakten hinweisen? Oder so etwas wie Vernunft in die Debatte bringen statt die Panik anzuheizen und zu sch&uuml;ren, die in den Medien genau wieder mit allen m&ouml;glichen Zahlenspielen sich verbreitet?", fragt Eugen Drewermann in einem ber&uuml;hrenden Vortrag mit dem Titel "Aufstehen gegen den Hass". Einem Hass, der sich gerade wieder ausbreitet von den einen und den anderen, die nicht bereit sind, sich einem Diskurs zu stelle [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="paragraph">"Darf man im Gef&auml;lle dieser Angstverbreitung noch auf ein paar Fakten hinweisen? Oder so etwas wie Vernunft in die Debatte bringen statt die Panik anzuheizen und zu sch&uuml;ren, die in den Medien genau wieder mit allen m&ouml;glichen Zahlenspielen sich verbreitet?", fragt Eugen Drewermann in einem ber&uuml;hrenden Vortrag mit dem Titel "Aufstehen gegen den Hass". Einem Hass, der sich gerade wieder ausbreitet von den einen und den anderen, die nicht bereit sind, sich einem Diskurs zu stellen und eine andere als ihre Sichtweise zu respektieren.<br /><br />Der Vortrag selbst spannt innerhalb einer guten Stunde einen weiten Bogen, philosophisch, theologisch und tiefenpsychologisch, er fordert heraus und ist eher in kleinen Happen denn am St&uuml;ck vertr&auml;glich. Aber am Ende hat es sich gelohnt, Drewermanns Gedanken zu folgen und an ihnen noch die eine oder andere Lebensstunde zu "kiefeln".<br /><br /></div>  <div class="wsite-youtube" style="margin-bottom:10px;margin-top:10px;"><div class="wsite-youtube-wrapper wsite-youtube-size-auto wsite-youtube-align-center"> <div class="wsite-youtube-container">  <iframe src="//www.youtube.com/embed/qkalMUBjezo?wmode=opaque" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </div> </div></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>